Hallo, wir melden uns zurück von der Insel Siargao.
Letzte Woche verließen wir die schöne Insel Camiguin, am letzten Tag konnten wir nochmal auf die Insel Mantigue hüpfen, dazu hier auch die passenden Bilder. Es hieß dann also Abschied nehmen von der Insel Camiguin und den netten Mädels von unserer Unterkunft.

 

Fährfahrten sind wir ja mittlerweile gewohnt und so vergingen die 45 Minuten rüber nach Balingoan auch recht zügig.
Unsere nächste Station, die Stadt Gingoog City war nochmal ca. 1 Stunde Busfahrt entfernt. Normalerweise verirren sich hier eher wenig Touristen, die Meisten fahren weiter nach Butuan um dort in den Bus nach urigao zu steigen und dort das Boot nach Siargao zu nehmen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Wir entschieden uns aber wie gesagt eine Tag lang in Gingoog zu verbringen, aus dem einfachen Grund weil meine Oma, eine Menge Tanten, Cousins und Cousinen sowie jede Menge Nichten und Neffen von mir hier leben. Wäre ja auch blöd wenn man nicht mal kurz Hallo sagt wenn man schon mal da ist. Ist ja auch schon wieder zwei Jahre her wo ich meine ganzen Verwandten gesehen habe. Sprachbarrieren hin oder her, es war mal wieder schön einen Teil der Familie zu sehen und ganz besonders meine Oma, die sich riesig gefreut hat über unseren Besuch. Mittlerweile sind viele meiner Verwandten in der ganzen Welt verstreut. Manila, Canada, Saudi-Arabien und ein Cousin von mir lebt in/auf Malta, den ich irgendwann mal dort besuchen möchte.

 


Wir verbrachten den Nachmittag also bei meiner Lola (Oma), ehe uns mein Onkel zurück ins Hotel nach Gingoog City brachte. Übrigens das einzige Hotel in der ganzen Stadt. Die Lage des Hotels war mehr als praktisch da der Busbahnhof gleich nebenan ist. Uner nächstes Ziel: Siargao Islands. Wie schon erwähnt nur mit Umsteigen in Butuan und einer Übernachtung in Surigao möglich.
Am nächsten Morgen hatten wir übrigens die Wahl zwischen Jeepney, Bus mit offenen Fenstern und Bus mit Klimaanlage. Hier ist also für jeden Geldbeutel das Richtige Transportmittel dabei. Wir etschieden uns für letztere Variante, für uns „reiche Ausländer“ immer noch sehr sehr günstig so eine mehrstündige Busfahrt im klimatisierten Bus. Für das Fahrtgeld kommst du von Buxtehude vielleicht noch mit der S-Bahn nach Hamburg-Neugraben…
Gegen Nachmittag erreichten wir Surigao, hier mussten wir leider eine Nacht verbleiben da die Fähre nach Siargao nur einmal am Tag fährt.

Siargao Island
Die ersten Tage auf Siargao haben wir ganz entspannt in San Isidro verbracht, so richtig warm mit der Insel wurden wir aber erst im Verlauf der restlichen Woche. Nach drei Tagen in San Isidro wählten wir unsere nächste Unterkunft am Surfer Hotspot Cloud 9 .
Etwas skeptisch waren wir anfangs schon, denn 90% der Touristen hier sind halt Surfer aus der ganzen Welt. Vom Klischee Surfer bis zum blutigen Anfänger ist hier aber alles vertreten, die Leute sind alle sehr entspannt und man kann hier echt die Seele baumeln lassen.
Von daher gefällt es uns hier ganz gut. Auch ich habe mich bereits aufs Brett getraut, für 500 Peso (ca 10 Euro) für eine Stunde zeigte mir mein Surflehrer JonJon die nötigen Basics um die ein oder andere kleine Welle zu reiten. Das sieht immer so einfach aus, aber es ist wirklich nicht so einfach den kompletten Bewegungsablauf hinzubekommen ohne die Balance zu verlieren und gleich wieder vom Brett zu fallen. Und es ist mega anstrengend, vor allem das Paddeln fiel mir richtig schwer und die Arme fühlen sich irgendwann an wie Pudding. Trotzdem macht es einen Heidenspaß, sollte man in seinem Leben auf jeden Fall mal ausprobiert haben.

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