Fast zwei Wochen ist es her, dass wir unseren letzten Blogeintrag verfasst haben. Es gab leider nicht so viel spannendes zu berichten.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Ubud, hatten wir uns entschieden die Ostküste Balis zu erkunden. So viel uns die Entscheidung nicht schwer und wir machten uns auf den Weg nach Amed, wo eine Traumhafte Natur und und schöne Buchten zum Schnorcheln auf uns warten sollten. Nach einer dreistündigen Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht und wurden wie auch schon in Ubud mit Regen empfangen. Die Angestellten empfingen uns herzlich und zwei Mädels schnappten sich auch gleich unser Gepäck um es eine steile Treppe nach oben aufs Zimmer zu hieven. Unser Protest nützte da nix, die Mädels wollten die Rucksäcke nicht mehr abnehmen. Da beide noch einen Kopf kleiner waren als ich hatte ich wirklich mitleid mit Ihnen, zumal die Herren des Hauses vor dem Fernseher saßen, aber das ist ja nichts neues in Asien.

Leider hatten wir mit dem Wetter die ganzen drei Tage pech und wir verbrachten die meiste Zeit auf der Terrasse, da unser Zimmer leider auch nicht sehr ansprechend war und der Schimmel an den Wänden blühte. Das Bad ähnelte einer Tropfsteinhöhle in dem sämtliches Getier zu Hause war. Als mich dann am letzen Abend eine Handgroße Spinne in Empfang nahm war ich völlig bedient.

Die letzten vier Tage auf Bali haben wir dann in Jimbaran, im Süden der Insel verbracht. Dort hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter und konnten zwei Tage am Strand relaxen.  Raimund hat dort das Bodybording für sich entdeckt und war den ganzen Nachmittag über nicht mehr am Strand zu sehen :-).

Am dritten Tag musste auch mal wieder etwas Kultur her und wir fuhren mit dem Roller nach Uluwatu zu einer Tempelanlage direkt an der Steilküste. Trotz des vielen Verkehrs verlief die Fahrt recht entspannt, nur ist uns auf den letzten Metern dann der Reifen geplatzt und wir waren froh dass es auf dem Parkpatz und nicht auf der steilen Küstenstraße passiert ist. Da wir ja in Asien sind wurde keine 30 Sekunden später das Handy eines Angestellten gezückt und irgendein Schwager gerufen, der das ganze ohne viel Tam Tam reparierte. Wir besichtigten in der Zeit den Tempel wo sich diesmal auch die Herren der Schöpfung ein nettes Röckchen in einem dezenten lila überziehen mussten.

Die Fahrt hatte sich wirklich gelohnt und wir wurden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Da um dem Tempel der Monkeyforest liegt waren diese auch nicht weit und lungerten im Schatten. Es sind aber keineswegs süße kleine Äffchen sondern welche von der fiesen Art, die wenn man nicht aufpasst sich schnell an dem Eigentum Anderer vergreifen. So ist es einer Koreanerin ergangen deren Flip Flop abhanden kam und diese in hysterisches Geheule ausbrach (und ich rede hier nicht von einem Kind sondern von einer gestandenen Frau). Den zweiten Schuh überließ sie dem Affen freiwillig und lief panisch davon.

Als wir später zu unserem Roller zurückkehrten war der Reifen geflickt und wir traten mit einem sicheren Gefühl die Heimreise an.

Die letzten drei Fotos sind übrigens vom Flughafen Denpasar Bali. Wir sind ja mittlerweile auf den Philippinen. Von unserem Flugmarathon und unseren ersten Tagen in Cebu erzählen wir euch bald.

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