Bevor es für uns nach Thailand ging haben wir noch einen Abstecher nach Battambang gemacht. Der Ort an sich ist jetzt nicht so spektakulär, die meisten Touris kommen auch nur wegen dem Bambus Zug und den Fledermäsuen her. Auch wir haben uns dort diese Orte angesehen, wir hatten gleich bei der Ankunft in Battambang mit einem TukTuk Fahrer für eine 1-Tages Tour verabredet.

So ging es morgens also zu erst zum Touristen Bahnhof des Bamboo Trains. Dieses Gefährt ist natürlich kein richtiger Zug, es handelt sich eher um eine motorisierte Draisine. Züge können schon lange nicht mehr auf den maroden Gleisen fahren, daher haben sich die Kambodschaner diese Lastentaxis auf Schienen ausgedacht. Für Touristen gibt es hier einen Streckenabschnitt von 6 Kilometern die für 5 Dollar pro Nase befahren werden. Mit ca. 30 KM/H ging es also ziemlich holprig zum nächsten Dorf. Die Gleise sind sowas von verbogen und notdürftig zusammengenietet dass man Angst hatte zu entgleisen, sehr laut war es zudem auch noch. Trotzdem oder gerade deshalb eine lustige und spannende Fahrt. Interessant wird es wenn ein anderer  Bamboo Train auf dem selben Gleis entgegenkommt, dann wird ruckzuck das leichtere Gefährt vom Gleis genommen um Platz zu machen.

Den restlichen Tag haben wir uns die Stadt Battambang angeschaut und uns dann nachmttags in die Berge fahren lassen wo zur Abenddämmerung ein ganz besonderes Naturschauspiel zu bestaunen ist. Millionen! von Fledermäusen fliegen wie auf Befehl aus einer einzigen Höhle in einem scheinbar nie endenden Schwarm aus um nach Nahrung in Form von Insekten zu suchen. Eine gute halbe Stunde dauert dieses Spektakel, noch auf dem Rückweg zu unserem Hotel haben wir die Schwärme am Himmel sehen können.

 

Besser spät als nie, heute reichen wir nochmal Bilder von unserem letzten Tag in Angkor nach.

Wir sind extra morgens um vier Uhr aufgestanden um mit den Hotelrädern nach Angkor zu fahren und uns mit gefühlt Tausend Anderen Touristen den Sonnenaufgang über Angkor Wat anzuschauen. Um das obligatorische Angkor Wat Foto zu schiessen (an einem kleinen See spiegelt sich der Tempel im Wasser) mussten wir uns durch Unmengen von Chinesen mit Selfiestangen und hundert Fotostativen den Weg frei kämpfen. Hat dann auch irgendwann geklappt mit dem Foto. Die besondere Stimmung die beim Sonnenaufgang über Angkor Wat in allen Reiseführern beschrieben wird ist durch die Masse an Menschen leider nicht so ganz rüber gekommen. Schön war es trotzdem.

Drei Tage Tempelbesichtigung in Angkor haben wir nun hinter uns. Auch wenn die Tage hier sehr schweißtreibend waren haben wir die Zeit sehr genossen und ziehen mit tollen Eindrücken weiter. Heute morgen sind wir sogar um vier Uhr aufgestanden um den Sonnenaufgang über Angkor Wat zu sehen. War wirklich toll!

Wir haben fast 150 Videos mit unserer Cam aufgenommen. Da es unmöglich ist alle hochzuladen haben wir uns heute Nachmittag mal hingesetzt und ein kurzes Video über unsere Angkor Tour zusammen gestellt. Viel Spaß!