Wie schon erwähnt hat es uns in Hoi An sehr gut gefallen. Nichtsdestotrotz müssen wir ja auch irgendwann weiter da unser Visum nicht mehr lange gültig ist. Wir haben uns dagegen entschieden noch einen Abstecher in die Kaiserstadt Hue zu machen und haben auch einige schöne Nationalparks links liegen lassen. Ich denke wir werden auf unserer Tour noch genug Möglichkeiten haben Tempelanlagen und schöne Nationalparks zu besuchen. Wir haben daher auch entschieden wieder etwas Zeit aufzuholen und wählten den schnellsten Weg per Flieger nach Hanoi. Hat uns übrigens nur 40 Euro gekostet pro Person.

In Hanoi ist  alles etwas kleiner und überschaulicher als Ho-Chi-Minh Stadt, aber nicht weniger wuselig und chaotisch.

Was auffällt ist dass man hier dem Kommunismus näher stand/steht als im Süden des Landes. Ho Chi Minh persönlich liegt hier aufgebarrt in einem großzügigen Mausoleum. Kurios ist es dass dort den ganzen Tag mehrere Beamte ganz in weiß stehen und das Mausoleum bewachen. Vor dem Eingang ist eine gelbe Linie aufgemalt welche den Mindestabstand zum Mausoleum abgrenzt. Da man nur bis 10 Uhr morgens in das Mausoleum darf wird ab diesem Zeitpunkt jeder Besucher mit Trillerpfeife zurückgepfiffen der auch nur einen Millimeter dieser Linie überschreitet. Wir glauben ja dass man ganz schnell in gewahrsam genommen wird sollte man es wagen bis an die Eingangstür zu laufen. Wir haben es lieber nicht ausprobiert 😉

Die weiteren Sehenswürdigkeiten hat man eigentlich alle an einem Tag abgehakt. Worauf wir uns aber ganz besonders freuten war unsere eintätige Tour in die welberühmte Halong Bucht. Eigentlich ist eine Eintagestour dorthin sehr knapp bemessen, schließlich fährt man mit dem Bus vier Stunden hin und natürlich auch wieder vier Stunden zurück, so dass man für die eigentliche Halong Bucht nur knapp 4,5 Stunden hatte. Wir wollten aber nicht noch über Nacht bleiben da wir bereits unser Hotelzimmer in Hanoi gebucht hatten und Caro die Halong Bucht ja auch schon letztes Jahr besucht hatte. Letztendlich waren wir sehr zufrieden und wir haben eigentlich alles Interessante gesehen. Die Halong Bucht selber, die Fahrt inkl. Lunch auf einer Dschunke, der Besuch einer Höhle und was ganz besonders Spaß gemacht hatte war das Kayaking. Wird garantiert nicht das letzte Mal auf unserer Reise gewesen sein!

 

Hallo,

mittlerweile sind wir ganz im Norden Vietnams angekommen, um genauer zu sagen in Sapa nahe der chinesischen Grenze.

Da wir erst für morgen eine Tour zu den Reisterassen gebucht haben und wir heute bei Ankunft im Sapa mit Regenschauern und wolkenverhangenem Gebirgszügen mit Sichtweiten unter 50 Metern empfangen worden sind, möchten wir das wirklich hervorragende Wifi hier im Hotel nutzen um mal einige Bilder hochzuladen.

Fangen wir doch mit unserem Ausflug nach Da Nang an, diese große und wirklich moderne Metropole liegt 30 Kilometer von Hoi An entfernt. Unser Ziel war aber nicht die Stadt sondern die Lady Buddha Statue und die angrenzenden Pagoden welche sich ausserhalb von Da Nang befinden.  Diesmal emtschieden wir uns auf eigene Faust loszuziehen und auf eine geführte Tour zu verzichten.

Nach dem Frühstück leihten wir uns Räder von unserer Homestay Gastmutter aus und fuhren zum örtlichen Busbahnhof. Dort wussten wir erst gar nicht wo wir unsere Fahrräder abstellen konnten, uns half dann aber eine Strassenverkäuferin die sich natürlich was dazu verdienen wollte. Gut, 10.000 Dong (weniger als 50 Cent) waren hier sicher gut investiert, denn sie versprach uns den ganzen Tag auf die Räder aufzupassen.

Nun hieß es Bustickets zu besorgen, gar nicht so einfach sich mit den Einheimischen zu verständigen wenn diese nicht so oft mit Touristen zu tun haben und daher kaum englisch sprechen können. Hat aber doch ganz gut geklappt, obwohl wir wohl mal wieder mehr zahlen sollten als die Einheimischen.
Gut zwei Euro pro Nase für 30 Kilometer ist für unsere Verhältnisse natürlich trotzdem spottbillig. Auf dem Weg wurde wie bei Busfahrten in Vietnam üblich alles mögliche in den Bus gepackt, Hühner, Enten, undefinierbare Lebensmittel alles wurde mehr oder weniger gut im Laderaum gepackt.

Snapshot_1 Snapshot_2

Wir waren übrigens die einzigen Touristen weit und breit. Da keiner englisch im Bus sprach sind wir einfach an der nächst besten Haltestelle in Da Nang ausgestiegen und haben uns das nächst beste Taxi geschnappt.  Ein Kilometer kostet in Vietnam ungefähr 30 Cent, daher haben wir diese Art von Fortbewegungsmittel auch schon desöfteren gewählt.

So und hier wie versprochen die Bilder.

 

 

 

 

Hallo Leute,

die Zeit, die rennt…

Wir sind jetzt bereits drei Wochen in Vietnam unterwegs. Unvorstellbar für uns dass wir unter normalen Umständen ja jetzt schon wieder auf dem Weg nach Hause wären. Ich glaube länger als drei Wochen war keiner von uns beiden jemals auf Reisen. Man kann sich dran gewöhnen 😉

Wir haben die schöne Stadt Hoi An hinter uns gelassen und sind heute mit dem Flieger in Hanoi gelandet. Wir sitzen hier in Hanoi in unserem Hotel quasi fast im Dunkeln, denn hier erleben wir gerade den ersten Stromausfall auf unserer Reise. Harry, danke nochmal für die LED-Stirnlampe, die leistet gute Dienste!

Hoi An hat uns wirklich gut gefallen, die Altstadt mit ihren engen Gassen die Abends mit unzähligen Lampions beleuchtet ist, den unzähligen kleinen Geschäften wie Schneidereien (Raimund hat sich ein tolles Hemd schneidern lassen), Kunsthandwerk, Souvenirshops und tollen Bars und Cafe´s. Und Abends ist die Altstadt auch für sämtlichen Verkehr gesperrt, keine Roller, kein Gehupe. Herrlich.

Tagsüber haben wir meist am Beach verbracht denn dort konnte man es auch sehr gut aushalten.

Diesmal hatten wir auch kein Hotel gebucht sondern kamen in einem Homestay unter. Die bislang schönste Unterkunft die wir hier in Vietnam hatten, super nette Gastgeber, leckeres Frühstück, super saubere und moderne Zimmer und die Möglichkeit mit Fahrrad und Roller die Gegend zu erkunden.

Sprich: wir haben uns dort pudelwohl gefühlt, daher haben wir auch entschieden nicht schon Donnerstag gen Norden abzureisen sondern bis Sonntag in Hoi An zu bleiben.

Unser Visum ist noch bis zum 04. November gültig, dann müssen wir Vietnam schon wieder verlassen. Was wir auf jeden Fall noch sehen wollen ist die Ha Long Bucht, die Reisterassen in Sapa und einen Nationalpark.

Auch wenn wir schon viel gesehen haben, Vietnam hätte noch so viel zu bieten aber aus Zeitgründen haben wir das ein oder andere Ziel links liegen lassen. Laos und Kambodscha warten ja auch noch auf uns :-)

 

Wir sind zwar mittlerweile schon zwei Tage in Hoi An , möchten euch aber noch einige Bider von unserer Country Side Tour in Da Lat nachreichen. Wir haben auf dieser Tour mehrere Pagoden, eine Seidenfabrik, die Elephants Waterfalls und eine Kaffee-Plantage besucht. Wir wussten vorher gar nicht dass Vietnam zu den größten Kaffeeproduzenten zählt und es hier auch den Weasel Coffee gibt. Ihr wisst schon, das sind katzenähnliche Tiere die sehr gerne Kaffeebohnen naschen. Was unten wieder rauskommt wird zu einem der teuersten Kaffees der Welt…
Die Vietnamesen trinken Ihren Kaffee sehr sehr stark, es gibt spezielle Metallfilter für die Zubereitung. Eigentlich ein tolles Mitbingsel für zu Hause aber unsere Rucksäcke sind platzmäßig leider begrenzt…